Mein Gott das Gewicht, ewiges, verfluchtes Thema. Freiheit davon wäre so schön. Ich hatte mal 'ne Freundin mit den sogenannten Gewichtsproblemen, die mit 50 immer noch davon besessen war, und ich damals dachte 'meine Güte, irgendwann muss das doch mal wurscht sein'. Fuck, jetzt bin ich fast 63 und quäl mich jeden einzelnen Tag selbst damit rum. ÜBERgewicht. FETTsein. GesundheitsGEFAHREN. SCHEISSE aussehen. Miese KLAMOTTEN. WATSCHELN wie'ne Ente. SCHAM. SCHLECHTES Gewissen. Keine DISZIPLIN. Kein DURCHHALTEVERMÖGEN. WO ist der nächste BÄCKER? Ohne BUTTER, nein danke! CHOLESTERIN oh weh. Shit Shit Shit. Und zu wissen, wie viel schöner das Leben sein könnte mit WENIGER KILOS auf den Knochen. Besser bewegen, besser aussehen, besseres Selbstwertgefühl. MAN MAN MAN, warum warum ist das so'n dickes Ding, diese Droge vorm Fernsehen sich was Leckeres reinzuziehen?
Als 17-Jährige wog ich 65 Kilo mit 1,69 cm. Nach 2 Kindern waren es dann 75. Die Jahre mit viel eating out in Amiland, da wurden es schnell 85, und 20 Jahre später sind es 105 KILO, wie gruselig ist das? Wie schleichend erlaubt man sich , nein, ich mir dieses ÜBERmass? Das Scheiss-was-drauf, die weiten Hemden, labbrigen Hosen, ausgetretenen Schuhe? Wieviel Tonnen Zucker, Brot, Butter, Käse, Kuchen, Pasta, Eis, Reis, Kartoffeln hab ich verdrückt? 2x habe ich in meinem Leben gut abgenommen. Und war mir sicher: nie wieder dick sein. HA, Pustekuchen, Puppe. Frühstück und Abendessen das sind die Problemzeiten. Hahaha also nur noch LUNCHtime bitte. Aber aufstehen ohne Buttertoaste, was bleibt da noch an Freuden? Nee oh nee. Ich brauch 'ne HYPNOSE, n FitnessCOACH, oder einen nationalen Notstand. 10:30 Uhr. over*out
