So, heute war ein Familientag mit Spielespielen, also eine willkommene Ablenkung vom grauen Wetter und anderen Sorgen.
Als ich eine Frische-Luft-Pause einlegte und kurz rüber zum Britzer Gutshof wollte, hab ich mir einen Ruck gegeben, und widerwillig den Müll meiner beknackten Nachbarn weggeräumt, der mich schon seit Wochen nervt. Keiner dieser Hirnis (ich nenne auch keine Nationalitäten) macht sich die Mühe und faltet zB. mal kurz seine Bestellkartons für den Papiercontainer zusammen. Ist denen pupegal wenn das Ding ruckzuck voll ist (der Abholservice aber manches Mal nur alle 4-8 Wochen kommt). Auch der restliche Dreck, den sie einfach nicht aufheben, wenn sie ihren Hausmüll nur halbherzig in die Tonne hauen, tangiert sie nicht. Alles mögliche wird aus ihren schneeweißen Autos geschmissen, wie es im Hof aussieht, nicht ihr Problem. Wenn man in Berlin-Neukölln wohnt braucht man ein Fell dicker als n Grizzlybär, nur das meins so dünn ist wie Backpapier. Ja, ich leide an Berlin. Heftig und täglich, vom U-bahnfahren wollen wir gar nicht erst anfangen. Musste heute schliesslich nirgendwo hin.
So, Dresdentatort hab ich nach 10 Minuten ausgestellt, landete mit phoenix tv dann im LOUVRE, das war gigantisch. Und plötzlich rief das frischbezogene Bett. Schicht im Schacht. Over and out.

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