Dienstag, 10. Februar 2026

Da geht noch was

 

Neulich wollte ne liebe Freundin für ihren Wohnmobiltrip Richtung Süden (die Glückliche!!!) einen Lesetipp von mir.  Daraufhin schaute ich mal wieder beim "Perlentaucher" rein (bücherwebseite) und eins kam zum anderen;  ich landete bei youtube, wo eine junge Amerikanerin ihren Lesestoff für 2026 vorstellte.  Ich selber will allerdings gerade Bücher rausschmeissen, weil mir so viel Druck noch ungelesener Bücher echt auf den Keks geht (ich hab so um die 700, davon 479 angelesen, 118 bestimmt gelesen, und naja, do the math), aber dann war ich doch angetriggert, schaute genau in meine Buchreihen, um rauszufinden, was denn bitteschön MEIN LESESTOFF für 2026 sein könnte. Manohman, das war nicht einfach; das Meiste tangiert mich garnicht mehr, oder der Schrifttyp/font ist jetzt viel zu klein für meine Lesebrillen-Augen, und wer hat noch Geduld für dicke Schinken? Also "Don Quixote" und "Ulysses", ha , das wird nix mehr in diesem Leben.  Und sämtliche Kempowski Romane wohl auch nicht. Obwohl ich ja Kempowskis Tagebücher nur empfehlen kann. Sein "Sirius" von 1983 ist echt zum Piepen... Aber weiter geht's durch die Regale. Musste natürlich erstmal die Bücher, nehmen die erst halb gelesen waren. Aber dann dachte ich 'man, betty, du bist sooooo eine laaaaaaangsame Leeeeeserin", sei ehrlich, wieviel Bücher denkste denn, schaffst du, wir ha'm doch schon Februar?!'  Na gut, da kam dann erstmal ein Zettelchen raus, auf dem ich die Seitenzahl aller 18 ausgewählten Bücher aufschrieb, 4613 -oha,oha- geteilt durch die übrigen Tage im Jahr : noch 327. Ergebnis= ich müsste nur 14 Seiten pro Tag lesen, um den Bücherstapel zu schaffen! Wow, ich war platt, hey, das ist echt machbar. Und da ich nun 16 + 44 +58 +6 in den letzten 4 Tagen gelesen hab, staune ich selbst: da geht noch was. Wenn ich also bis 104 oder so lebe, könnte ich alle meine Bücher noch durchackern. Achnee, ich will ja ausmisten. Will eh nicht alt werden. PASST!  Übrigens ist die "Hamlet" Schwarte (Foto rechts, mein 1.Werk vom Stapel) nicht von Shakespeare, sondern von Peter Kuper, ein Tunichtgut aus Hessen, der seine Kriegskindheit, Nachkriegsjugend und lausiges Erwachsenendasein im Frankfurter Raum so frei Schnauze erzählt inklusive Autodiebstahl, Amis, Knast, Hurerei, Sauferei, Malocherei.  Sodele, muss Nase putzen und zurück ins Millieu. 9:03 Uhr. Over+out

2 Kommentare:

  1. Du schreibst einfach herrlich, meine Liebe!!! Weiter so. Grüße aus Mitte Frankreich. Bussi

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    1. Merci, cherie, bon travaille, achnee, bon voyage. Vive la France!

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