Alle reden vom Wetter: was bleibt einem anderes übrig, wenn es um 18 Uhr auf dem Balkon noch 33 Grädle im Schatten sind, der kleine Tischventilator von Tedi neben meinem Laptop auf max jault , der große in der Ecke auch sein Bestes gibt, aber der Wunsch nach einer doppelten Eisschokolade kaum zu bändigen ist. Tja, Sommerwetter halt. Zur Zeit schimpft sich das allerdings Hitzeglocke oder Hitzedom über Europa, der in der Hauptstadt wohl erst so richtig arg am Wochenende wüten soll. Da muss man dann ins kühle Nass springen, was ich heute Morgen auch mit Freunden getan habe. Wobei mir die eine gruselige Story zu erzählen wussten, denn sie hatten gestern in genau dem Freibad einen Jungen vorm Ertrinken gerettet, weil die Bademeister mal wieder zu sehr mit weggucken beschäftigt waren. Nicht lustig. Ich kann da mitreden, weil ich mit 7 Jahren selbst mal fast abgenippelt war, und zwar in der guten alten Weser. Da hatte ich ganz am Rande plötzlich keinen Boden mehr unter den Füßen. Wieso dieser Junge, der offensichtlich nicht schwimmen konnte, nun meinte, er könnte im großen Becken den Timmy machen, who knows. Naja, er hat's überlebt, aber ohne den Einsatz meiner Freundin wäre das ein GluckGluckwegwarer gewesen. (Apropos Timmy, der hat es ja leider nicht geschafft und angeblich krepelt nun schon wieder so'n oller Wal in der Ostsee rum). Wie ich lese sind allein letztes Jahr 393 Leute ertrunken. Die Hitzetoten gehen da eher in die Tausende. Dementsprechend vorsichtshalber lieber Gluck Gluck-viel trinken, woran wir jedes Jahr wieder von den Nachrichtensprechern erinnert werden. Wieso hat man als Oldie nur so wenig Durst? A mystery. Oh well, gleich kommt Göttergatte aus seinem klimatisierten Büro zurück, denn die Amikollegen können nun mal ohne A/C so gar nicht klarkommen. Oh, schiet, der Tischventilator will nicht mehr.... 18:30 Uhr, over+out

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