Montag, 29. Juni 2026

Was uns nicht umbringt...

 

... macht uns abgebrühter. So sagte man doch früher. Also, wir haben 47 Grad auf dem Balkon und 31 Grad in der Bude (auch des nachts und mit 2 laufenden Ventilatoren) überlebt, was selbstverständlich nicht ohne dauerhaftes Fluchen stattfand. Dabei wurden regelmässig irgendwelche vereisten Lebensmittel im viel zu kleinen Kühlfach gesucht;  auch der Wassercooler-Ventilator brauchte sehr oft was Kaltes. Cool wurde es allerdings nur, wenn man 5 cm entfernt vor diesem Eumel saß. Naja, heute nun tatsächlich in kurzen Schüben Wind und - oha- 10 Minuten Regen, aber in der Bude steht die Luft, da kann ich noch so viele Fenster aufreissen. Auch der zu Eis gefrorene smoothie war nicht die zündende Idee, hat aber trotzdem geschmeckt, nur bei Herstellung im super Blender wurde wieder heftig geflucht (wieso kann der nicht rucki-zucki Eiswürfel und hart gefrorene Mangostücke zerkleinern, das olle Ding, was so viel Platz auf dem Küchentresen braucht?!)  Hauptsache solch Wetterzustände muss ich nie wieder erleben, ich bin schliesslich nicht nach 5 Jahren Indien nach NORD Europa zurückgekehrt, um dann hier genauso abzuschwitzen. In Indien hatten wir immerhin noch Deckenventilatoren und im Schlafzimmer war Klimaanlage. Dagegen sind unsere kleinen Tischventilatoren hier ja geradezu dritte Welt (den Wassercooler entfernte Göttergatte auf mein fluchenbehaftetes Anraten Sonntag heimlich vom Büro). Well, alles geht einmal vorüber, vielleicht auch diese Fussballweltmeisterschaft, die ja dieses Jahr extrem lang ist. Dabei entstehen dann Spiele wie Brasilien gegen Japan, was hoffentlich nicht in Jiu-Jitsu ausartet. Was da in letzter Zeit auf dem Spielfeld an Rangeleien zu sehen war, geht auf keine Kuhhaut. Deutschland-Paraguay um späte 22:30 Uhr ist auch nicht der Kracher. Wenn Schland gewinnt, muss es gegen den Sieger vom Spiel Frankreich- Schweden spielen, was die Paris St.Germain Kicker gewinnen werden, und damit dann wohl unser Ausscheiden beesigelt ist. Hauptsache die USA gewinnen nicht den Weltbecher, please! 18:47 Uhr, over+out

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